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Wie kaum ein anderer Ort wird aktuell das syrische Aleppo mit Krieg und Zerstörung in Verbindung gebracht. Der Künstler Mohammad Al Attar widersetzt sich solchen medialen Festschreibungen. Ein Gespräch über intime Narrative, geliebte Orte und widerständige Erinnerung. Zum Beitrag...

Eisenbahnen bilden nicht allein Infrastrukturen. Ihre Schienennetze erzählen auch Geschichten des Kolonialismus und seiner Folgen, so die These der Kuratorin Adania Shibli. Auf ihre Einladung schreibt der Schriftsteller und Filmemacher Philip Rizk über seine Reise von Berlin bis an die Grenze Syriens im Sommer 2017, inspiriert von Alexander Berkman (1870–1936), Anarchist und wichtige Figur des damaligen Widerstandes gegen den US-amerikanischen und russischen Imperialismus, der vor fast 100 Jahren auf den Schienen der Bagdad-Bahn reiste. Zum Beitrag auf Englisch...

Per Zug von Berlin nach Bagdad, von Damaskus nach Mekka: heute kaum vorstellbar – doch das war nicht immer so. Die Autorin und Kulturwissenschaftlerin Adania Shibli über die Geschichte(n) hinter ihrem Programm „After the Wildly Improbable“, über verbotene Bücher, die Utopie des Reisens und Schienen als Zeugen. Zum Beitrag...

Wo enden Toleranz und Laissez-faire? Wann werden Schweigen und Auslassungen zu Gewalt? Die Schriftstellerin Taiye Selasi thematisiert in ihren afrofuturistischen Erzählungen und Romanen gesellschaftlich akzeptierte Formen des Wegsehens und des Nicht-Einmischens. Der Kulturtheoretiker David Theo Goldberg blickt auf rassistische und identitär motivierte Gewaltauslassungen, während der Historiker Achille Mbembe der Normalisierung des strukturellen Verlassens ganzer Bevölkerungsgruppen auf den Grund geht. Die Schriftstellerin Jessica Lauren Elizabeth Taylor fasst ihre Positionen zusammen und skizziert verschiedene gesellschaftliche Phänomene vor dem Hintergrund steigender Gewaltpotenziale. Zum Beitrag auf Englisch...